Unternehmen per E-Mail ansprechen: die Regeln, die du kennen solltest
Was du wissen solltest, bevor du als Freelancer an Unternehmen schreibst: geschäftliche Adressen, Widerspruchsrecht, Absenderangaben und die strengeren Länder.
4 Min. Lesezeit · Vom Prospera-Team · 25. Oktober 2026
Das Wichtigste vorab
Die Regeln für E-Mail-Akquise unterscheiden sich von Land zu Land. Wichtig für dich: In Deutschland, Österreich und der Schweiz ist unverlangte Werbung per E-Mail auch zwischen Unternehmen streng geregelt und ohne Einwilligung oft unzulässig. Dieser Ratgeber fasst gute Praktiken zusammen; er ersetzt keine Rechtsberatung.
- Schreib nur an geschäftliche Adressen, am besten allgemeine (kontakt@, info@).
- Deine Nachricht muss zur Tätigkeit des Unternehmens passen und sich auf einen konkreten Anlass beziehen.
- Gib klar an, wer du bist (Name, Tätigkeit, Kontaktmöglichkeit, bei Bedarf Impressum).
- Biete immer eine einfache Möglichkeit, weitere Kontakte abzulehnen, und halte dich daran.
Wo E-Mails ohne Einwilligung riskant sind, ist ein Kontaktformular, eine LinkedIn-Nachricht oder ein Anruf auf eine veröffentlichte Geschäftsnummer oft der bessere erste Schritt. Informiere dich über die Regeln deines Landes.
Was du niemals tun solltest
- Dieselbe Nachricht massenhaft an Hunderte Adressen senden.
- Jemanden erneut kontaktieren, der dich gebeten hat aufzuhören.
- An private Adressen von Privatpersonen schreiben.
- Gefundene Kontakte verkaufen oder weitergeben.
Länder mit lockereren Regeln
In anderen Ländern wie Frankreich ist B2B-Akquise per E-Mail unter Bedingungen erlaubt (geschäftliche Adresse, Bezug zur Tätigkeit, Widerspruchsmöglichkeit). Bevor du in einem Land Akquise betreibst, prüfe immer dessen Regeln.
Wie Prospera dir hilft, die Regeln einzuhalten
Prospera sendet nie E-Mails in deinem Namen: Du schreibst einem Unternehmen nach dem anderen aus deinem eigenen Postfach und entscheidest selbst, ob und wie du Kontakt aufnimmst. Die geschriebenen Nachrichten nennen ein echtes Detail aus der Tätigkeit des Unternehmens und bieten an, nicht mehr kontaktiert zu werden.
Weitere Informationen findest du bei der Datenschutzbehörde und der Verbraucherzentrale deines Landes.